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Aus BAWiki-test

Das Referat W1 betreibt zur Beantwortung diverser baulicher und hydraulischer Fragestellungen im Aufgabengebiet der ökologischen Durchgängigkeit gemeinsam mit dem Referat U4 der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) Forschung und Entwicklung (FuE). Diese beinhaltet eigene Projekte, Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen und eine enge Vernetzung mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen. In der Forschung kommen gegenständliche und hydronumerische Bauwerks- und Systemmodelle zum Einsatz und für ausgewählte Fragestellungen werden in Karlsruhe in einer großen Laborrinne Fischversuche durchgeführt. Die Erkenntnisse aus FuE werden an mehreren, eigens errichteten Pilot-Fischaufstiegsanlagen vertieft und erweitert werden. Die Forschungsergebnisse dienen der Bemessung und Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen und werden für die Beratung der WSV-Bauvorhaben benötigt. Der Rahmen der Forschungsaktivitäten ist im BfG/BAW-Forschungskonzept zusammengestellt.

Forschungsprojekt "Sonderbauwerke"

Damit Fischaufstiegsanlagen für Fische gut auffindbar sind, ist es an den großen Bundeswasserstraßen häufig notwendig, den eigentlichen Betriebsdurchfluss der Fischaufstiegsanlage durch Dotation zu verstärken. Zu diesem Zweck muss zusätzliches Wasser in die Fischaufstiegsanlage eingeleitet werden. Die mitunter nicht unerheblichen Dotationsdurchflüsse erfordern spezielle Bauwerke, für die es keine Bemessungsempfehlungen gibt. Die BAW widmet sich dem Thema in zwei Teilprojekten. Das erste Teilprojekt befasst sich (in Zusammenarbeit mit dem Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig) mit der Andienung sowie Strömungsberuhigung und -vergleichmäßigung im Zulauf der Dotation. Im zweiten Teilprojekt werden Lösungen für die Gestaltung des Einstiegsbeckens, in welches die Dotation zugegeben wird, erarbeitet. Hier steht die Passierbarkeit des Bauwerks durch Fische im Vordergrund. Im Schwerpunkt werden unterschiedliche Bauwerksdetails in Maßstabsmodellen voruntersucht und dann in ethohydraulischen Versuchen getestet.

Forschungsprojekt "Zeitabhängige Strömungsprozesse"

Allgemein werden zur Beurteilung der Hydraulik in Fischaufstiegsanlagen zeitliche Mittelwerte der Strömungsgeschwindigkeiten genutzt. Jedoch spielt im turbulenten hydraulischen Umfeld in und an Fischaufstiegsanlagen die zeitliche Schwankung der Geschwindigkeiten und derer Struktur eine große Rolle für die Wahrnehmung der Strömung durch Fische. Ziel des Projekts ist es, die in einem Vorgängerprojekt anhand von PIV-Messungen in einem Schlitzpass entwickelten Verfahren für die Beschreibung der dynamischen Eigenschaften von Strömungsfeldern für weitere relevante Skalen zu übertragen. Für das Verständnis der Wirkung der Hydraulik auf das Fischverhalten und zur Überprüfung der entwickelten Methodik sind Fischversuche in der ethohydraulischen Rinne der BAW vorgesehen.

Spielwiese

AT / 0,5 AS 2

Fluss mit Schiff
Titelbild FOX

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Bernhardstraße

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Fischaufstiegsanlage

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Cite

Siehe [1]

Literatur

  1. Müller-Hagedorn